Cueva de la Excomunión o de la Moneda

Sierra de la Pila • 30550 ABARÁN

Information

Geschichte, Felskunst und Legende in der Sierra de la Pila

 
Die Cueva de la Excomunión, auch als Cueva de la Moneda und nach volkstümlicher Überlieferung als Cueva de Jaime "el Barbudo" bekannt, befindet sich in der Sierra de la Pila im Gemeindegebiet von Abarán. Die Höhle vereint bedeutende archäologische und historische Zeugnisse in einer landschaftlich wertvollen Umgebung und stellt damit einen besonderen Bestandteil des kulturellen Erbes der Sierra dar.
 
Die Höhle ist mit einer weit verbreiteten Überlieferung verbunden, die diesen Ort mit Jaime el Barbudo, einem berühmten Banditen des späten 18. und frühen 19. Jahrhunderts, in Verbindung bringt. Der Legende zufolge soll er die Höhle als Zufluchtsort genutzt haben. Diese Überlieferung ist Teil des historischen und volkstümlichen Gedächtnisses der Region und steht in engem Zusammenhang mit der Route des Jaime el Barbudo, die durch verschiedene Bereiche der Sierra de la Pila führt.
 

Eine archäologisch bedeutende Entdeckung

 
Die besondere Bedeutung der Höhle wurde im September 2005 deutlich, als im Rahmen einer von der Kulturvereinigung „La Carrahila“ organisierten Forschungs- und Vermittlungsaktivität zufällig Felsmalereien im Inneren der Höhle entdeckt wurden.
 
Der Fund wurde dem Amt für Historisches Kulturerbe der Autonomen Gemeinschaft der Region Murcia gemeldet. Die zuständigen Fachleute nahmen die Fundstätte anschließend in das Regionale Archäologische Inventar auf.
 
Die entdeckten Darstellungen gehören zur Felskunst des Mittelmeerraums der Iberischen Halbinsel, die 1998 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Diese Anerkennung unterstreicht die kulturelle und archäologische Bedeutung des Fundortes.
 

Spuren aus der Geschichte von Jaime el Barbudo

 
Neben der Bedeutung der Felsmalereien ist die Höhle auch mit der historischen Überlieferung rund um Jaime el Barbudo verbunden. In der Umgebung der Höhle wurden zudem zeitgenössische Munition aus diesem historischen Kontext gefunden. Diese Funde verstärken die Verbindung des Gebietes mit den Episoden des Banditentums und der historischen Erinnerung an diese Persönlichkeit.
 
Die Verbindung von Felskunst, historischen Überresten und mündlicher Überlieferung macht die Cueva de la Moneda zu einem besonders interessanten Ort, um die historische und kulturelle Entwicklung dieser Region kennenzulernen.
 

Eine Landschaft entlang der Route des Jaime el Barbudo

 
Die Höhle liegt in der Sierra de la Pila, einem Gebirgsraum, der sich über die Gemeindegebiete von Abarán, Blanca, Molina de Segura und Fortuna erstreckt. Im Gemeindegebiet von Abarán umfasst der öffentliche Nutzwald Nr. 40 einen Teil dieses Gebietes sowie dessen nördliche und nordwestliche Hänge.
 
Die Route des Jaime el Barbudo, die durch dieses Gebiet führt, ermöglicht es, die Landschaften, Wege und Orte kennenzulernen, die mit der Geschichte und den Legenden des berühmten Banditen verbunden sind. Sie bietet damit eine besondere Möglichkeit, das Natur- und Kulturerbe der Sierra zu entdecken.
 
Die Cueva de la Excomunión bzw. Cueva de la Moneda stellt somit einen einzigartigen Treffpunkt von Urgeschichte, Geschichte, Legende und Natur dar und ist ein besonders interessantes Kulturerbe, um die historische und kulturelle Bedeutung von Abarán und der Sierra de la Pila kennenzulernen und zu erleben.

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Cueva de la Excomunión o de la Moneda
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